2011 im Juni: Norwegen

Publiziert im März 2013


im Uhrzeigersinn – 10 Tage, 4502 km
Auf dieser Seite ist Norwegen das Thema, wo mich die für 2011 umfangreichste Tour bis hinauf zum Nordkap hätte führen sollen.
Am fünften Tag hatte ich an der Atlantikstraße bei Kristiansund das Vorhaben aber abgebrochen und war drei Tage später wieder zu Hause.
Die Ursache war das Wetter, das mir einen ganz gehörigen Strich durch die Rechnung machte. Leider prägen diese Eindrücke in hohem Maße noch immer die Erinnerungen an die Reise.
Die Fotos der Tour gibt es ein Stück weiter unten auf dieser Seite.

Am Rande erwähnt:

Zurück aus Norwegen war ich wegen der schlechten Wetterlage über Europa kurz entschlossen drei Tage später mit dem Bike noch 12 Tage auf Korsika und Sardinien unterwegs. Quasi zur Entschädigung und seelischem Ausgleich. Die Seitenkoffer waren ja noch gepackt und die getragenen Klamotten schnell gewaschen. Inselinfos und interessante Strecken recherchiert, Fährticket online gebucht, vollgetankt, und los gings in den sonnigen Süden. Ich habe die Inseln in sehr guter Erinnerung und kann sie uneingeschränkt empfehlen.
In 2012 war ich wieder dort. Wie es aussieht, dürfen sich die Insulaner nun wohl voraussichtlich jedes Frühjahr für mindestens eine Woche auf meinen Besuch einstellen.
Ein Artikel mit Routenempfehlungen und reichlich Fotos ist geplant.

Nach wie vor haperts zeitlich daran, meine Reisetagebücher aufzuarbeiten. Deshalb gibt es hier vorerst nur ein kurzes Resümee der Tour und wie schon zu Spanien & Portugal eine Reihe von ausgewählten Fotos.

Ein kurzes Norwegen-Resümee und 243 Fotos

Während des Tages, und wegen des Mittsommers auch nächtens, präsentierte sich das Firmament fast durchgehend in trübem Licht mit geschlossener Hochnebeldecke und tiefhängenden Wolken. Zusätzlich begleiteten mich jeden Tag für einige Stunden mal mehr und mal weniger intensive Regenschauer. Erst am fünften Tag zeigte sich das Zentralgestirn einige Male am strahlend blauen Himmel.
Nun bin ich wirklich kein Weichei und nehme das Wetter wie es kommt, aber solche fast rund um die Uhr gleich bleibend tristen Lichtverhältnisse steigern weder Lust noch Laune. Sie schmälern den Tourgenuß sogar ganz erheblich und sind im Stande, das Hirn aufzuweichen.
Ich kann nicht leugnen, dass mir diese Tristesse zunehmend aufs Gemüt geschlagen hat, was die wenigen negativen Eindrücke sicherlich noch verstärkt haben kann.

Ist Norwegen eine (Motorrad) Reise wert?

Wie das immer so ist, wenn sich die Erlebnisse einer Reise mit der Zeit gesetzt haben und die Fotos sortiert werden: Das Schöne bekommt mehr Farbe und das Negative tritt etwas in den Hintergrund und verschwimmt. Zwangsläufig schwelgt man in überwiegend positiven Erinnerungen.
So komme ich zu dem Schluß, daß Norwegen durchaus eine Reise wert ist – auch mit dem Motorrad, oder gerade deswegen. Um einige „aber’s“ dreht sich es sich dann doch, denn die sind gewichtig und können durchaus ausschlaggebend sein. Schließlich soll eine Tour zum Genuß werden und nicht zur teuren Pflichtveranstaltung verkommen.

  1. Wetter: Darüber sollte man sich vor Reiseantritt unbedingt informieren. Norwegen liegt nicht gerade um die Ecke, deshalb sollte man die Wetterinfos abwägen und die Reise im Zweifelsfall verschieben.
    Allerdings ist man gegen einen Wetterumschwung und neblige Überraschungen wie in meinem Fall trotzdem nicht gefeit.
  2. Preise: Norwegen ist für europäische Verhältnisse schw…teuer. Das betrifft alle Lebensbereiche.
  3. Übernachtung: Wer wie ich eine feste Behausung dem Campingplatz vorzieht, sollte sich hin und wieder auf eine längere Suche nach einer Bleibe einstellen. Nicht jeder der oft weit auseinander liegenden Orte kann damit aufwarten.
    Leider haben die einheimischen Hotels und Herbergen ein eher niedriges Niveau, langen preislich aber trotzdem ganz schön hin. Übernachtungspreise um 90 Euro waren Standard. Zudem werden die Räumlichkeiten wohl wenig gelüftet, weshalb es in den Zimmern in unterschiedlichen Nuancen müffelt.
    Eine wohltuende Ausnahme sind internationale Hotelketten mit ihren selbst auferlegten hohen Qualitätsstandards, die im Vergleich zur inländischen Konkurrenz etwas teurer waren.
    Eine weitere Alternative sind Campingplätze, die hin und wieder einige Holzhütten zur Übernachtung anbieten. Leih-Bettwäsche muß extra bezahlt werden.

Bildübersicht

Eine beliebige Vorschaugrafik anklicken. Danach kann mit den Pfeiltasten der Tastatur vor- oder zurückgeblättert oder durch Druck auf die Leertaste eine Diashow gestartet und gestopt werden. Viel Spaß und Kurzweil beim Betrachten!
Erklärende Bildunterschriften werde ich bei Gelegenheit noch nachschieben.

Zur Zeit gibt es Probleme mit den Fotoalben. Eine Lösung ist hoffentlich bald gefunden…

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