Tankrucksack

Publiziert am 15.01.2011


Tankrucksack „Milano“
Bei einer Tour von bis zu 5 Tagen reicht mein einteiliger Tankrucksack „Milano“ von Polo (Best-Nr. 70220101260) für die Reiseutensilien vollkommen aus. 69,95 € hatte ich dafür in 2011 bezahlt.
Er hat einen Volumenreißverschluß zur Erweiterung von 16 auf ca. 35 Ltr. Inhalt, ein variables Trennwandsystem, zwei Seitentaschen, eine integrierte Regenhaube und eine weich gepolsteter Unterseite.

Nach einem Tankrucksack mit dessen Abmessungen hatte ich immer wieder Ausschau gehalten, schließlich sollten im Kartenfach Straßenkarten im DIN-A4-Format untergebracht werden können und im Stauraum Platz für ein Netbook inkl. Schutztasche vorhanden sein, um darin am Tagesende die noch frischen Erlebnisse meiner Tagesetappen als Reiseberichte einzutippen.

Guter Halt

Halt findet er durch starke Magnete in den „Flügellaschen“ an den vier Ecken und einem Lenkkopfriemen mit Magnetverschluß. Zur Diebstahlsicherung fädle ich ein Seilschloß am Tankrucksack ein und befestige das am Lenkkopf, was auch für zusätzlichen Halt sorgt.
Obwohl nur mit den Magneten an den vier Ecken ausgestattet, bleibt er auch vollgepackt an seiner Position. Selbst über längere Strecken mit weit über 200 km/h auf der Autobahn verrutscht er nicht.

Kartenfach

Das abnehmbare Kartenfach ist groß genug für Karten im DIN-A4-Format. Es hat eine weich gepolstete Unterseite und ist mit Magneten auf dem Tankrucksack befestigt. So kann es auch als eigenständige Kartentasche auf dem Tank mitfahren.

Diebstahlsicherung

Als Diebstahlsicherung habe ich in die vordere rechte Lasche, in der einer der Magnete sitzt, eine Öse gestanzt. In die hänge ich ein kleines Zahlenschloß, das ich mit den Diebstahlsicherungsösen der Reißverschlüsse verbinde.

Stark Wasserabweisend

In 2010 in Griechenland bin ich nach meiner Ankunft mit der Fähre im Hafen von Igoumenitsa in einen Starkregen geraten, der bis Ioannina anhielt. Drei Stunden brauchte ich für die 80 km auf der Autobahn. Erst nach mehreren Kilometern Fahrt konnte ich von der Autobahn runter und im Schutze einer Unterführung die Regenhaube über den Tankrucksack ziehen. Zu meiner Überraschung ist der Stoff des Tankrucksacks so stark wasserabweisend, daß keinerlei Nässe ins Innere gedrungen ist. Lediglich in das Kartenfach war durch den leider nicht gummierten Reißverschluß etwas Feuchtigkeit gelangt.

Manko I

Er hat leider keinen Schultergurt. Dem konnte ich aber mit dem Schultergurt einer Notebooktasche abhelfen, dessen Karabinerhaken schnell an den Kunststoffösen zu beiden Seiten neben dem Handgriff befestigt sind und bei Nichtgebrauch im Fach der Regenhaube verstaut werden kann.
Zur Not kann der Tankrucksack auch mit dem Lenkkopfriemen umgehängt werden, wo er aber dann kopfüber die Schulter herunterhängt.

Manko II

Die Kartentasche kann mit dem Reißverschluß leider nur auf der rechten Längsseite geöffnet werden. Besser wäre gewesen, wenn der Reißverschluß zumindest einmal um die Ecke laufen würde, damit zusätzlich noch eine Querseite geöffnet werden kann um die Zugänglichkeit zu erhöhen und damit ausgefranste Kartenränder zu vermeiden.

Manko III

Er hat relativ große Seitentaschen. So passiert es leider immer wieder, daß bei einem starken Lenkeinschlag, z.B. beim Rangieren zum Einparken, die linke Tasche auf den Hupenknopf drückt. Durch meine zwei verbauten Autohupen ist das schon mal eine etwas unangenehme Situation.

Mein Fazit

Diese Beschreibung soll keine Reklame darstellen, ich gebe lediglich meine Eindrücke und Erfahrungen wider. Nichtsdestotrotz kann ich diesen robusten Tankrucksack wegen oben genannter Punkte empfehlen, zumal auch seine Verarbeitung überzeugt. Auf über 10000 km in 2010 habe ich ihn ausgiebig genutzt und schätzen gelernt.


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