Kupplung rutscht

Publiziert am 26.03.2011

  an der Suzuki Bandit 1200S (Bj. 2004, WVA9, K4, Pop)

In der 2010’er Saison kam es an meiner Bandit (Bj. 2004, WVA9, K4) einige Male vor, daß die Kupplung beim Hochschalten während schneller Beschleunigungsphasen kurzzeitig durchrutschte und die Drehzahl deshalb hochschnellte.
Ich benutze seit jeher das selbe Motoröl und auch der Ölfüllstand war in Ordnung. Bei kaltem Motor trat das Phänomen nicht auf.

Erlahmte Kupplungsfedern (Tellerfedern) tauschen

Arbeiten an einer Kupplung waren für mich bis dahin Neuland. So überlegte ich über den Winter, beim Händler die Kupplung überprüfen zu lassen. Dort fühlte ich schon mal vor und erfragte die Kosten für den Tausch der kompletten Kupplung. Nun war ich wegen der inflationären Preisgestaltung nicht sonderlich überrascht, als ich den horrenden Preis dafür erfuhr: 430,- €.

Beim Recherchieren im Internet bin ich auf einige Einträge in diversen Foren gestoßen, wo Leidensgenossen über das gleiche Problem berichten.
Dort wird auch darauf hingewiesen, nicht gleich die komplette Kupplung zu tauschen, sondern auf ein anderes oder mineralisches Motoröl umzusteigen, bzw. die Tellerfedern der Kupplung zu tauschen. Andere raten dazu, zu den beiden vorhandenen Tellerfedern eine Dritte einzubauen, wobei sich allerdings die Handkräfte beim Ziehen des Kupplungshebels erhöhen würden.

Da ich seit jeher das teilsynthetische Procycle-Motorenöl SAE 10W-40 von Louis benutze, führe ich das Durchrutschen auf Abnutzung der Kupplungsscheiben, bzw. auf Ermüdung der Tellerfedern hin, schließlich hatte ich mit der Bandit bis dahin schon 86.000 km heruntergespult. So würde meiner Meinung nach der Gebrauch von mineralischem Öl wohl nur kurzfristig Abhilfe schaffen, wenn überhaupt.


grüne Teile demontieren, um an die Tellerfedern (rot) zu gelangen
Beim Studium der bebilderten Anleitung in meinem Wartungs- und Reparatur- handbuch schien der Tausch der Tellerfedern nicht sonderlich aufwändig und schwer und damit auch für mich als ambitionierten Schrauber möglich. Eine detaillierte Explosions- zeichnung der Kupplung sorgte zudem für mehr Klarheit, welche Teile hinter dem Kupplungsdeckel da auf mich warten würden. Das hatte mich darin bestätigt, diese Arbeit selbst durchzuführen.

Benötigte Teile für die Bandit 1200 (Bj. 2004, WVA9, K4)

  1. 2 Stück Tellerfedern, je 7,54 €
    Suzuki-Teilenummer 09164-47001-000
  2. Dichtung für Kupplungsdeckel, 11,95 €
    Suzuki-Teilenummer 11482-27A01-000, auch als Suzuki-Teilenummer 11482-27A20
  3. Dauerelastische Silikon-Dichtmasse für die Kupplungsdeckeldichtung
    z.B. Dichtmasse Dirko HT, Louis-Best.Nr. 10004064 – 12,45 €

Benötigtes Werkzeug

  1. Gummi- oder Kunststoffhammer
  2. Körner + Hammer (zum Sichern der Zentralmutter)
  3. 5’er Imbus (für Schrauben des Kupplungsdeckels)
  4. Kreuzschlitzschraubendreher der Größe PZ1 (für 2 Schrauben)
  5. Seegeringzange (innen gewinkelt, mit mindestens 40 mm Öffnung)
  6. 30er Nuß für die Kupplungsmutter (Zentralmutter)
  7. Drehmomentschlüssel für 150 Nm Anzugsmoment
    -> stattdessen empfehlenswerter: Schlagschrauber für 150 Nm Anzugsmoment
  8. sauberer Lappen zum Ablegen ausgebauter Teile

Zeitaufwand

  1. maximal 1 Stunde

Arbeitsablauf

Nachfolgend beschreibe ich die zum Wechsel der Kupplungsfedern erforderlichen Arbeitsschritte, die bis zum gewünschten Endzustand notwendig sind:

  1. Motoröl ablassen
  2. Kupplungsdeckel entfernen
  3. Seegering entfernen
  4. Druckscheibe herausziehen
  5. Druckstange (Druckpilz) mit Axial-Zylinderrollenlager (Ausrücklager)
  6. Kupplungsmutter
  7. Mutternscheibe
  8. Tellerfederhalter
  9. Tellerfedern austauschen
  10. Alle Teile reinigen
  11. Zusammenbau
  12. Gänge testweise durchschalten
  13. Kleine Testfahrt
  14. Große Testfahrt

1. Motoröl ablassen

Damit das „Blut des Motors“ (immerhin 3,3 Liter) beim Öffnen des Kupplungsdeckels nicht unkontrolliert auf den Boden läuft, muß als erster Schritt das Motoröl über die Ölablaßschraube abgelassen werden. Idealer Weise wird zuvor der Motor etwas auf Temperatur gebracht, um die Fließfähigkeit des Öls zu erhöhen. Ein paar Minuten im Standgas reichen hierzu völlig aus.
Über etwa ½ Stunde habe ich das Öl ablaufen lassen. Währenddessen kühlt auch der Motor für die weiteren Arbeitsschritte ausreichend ab.

2. Kupplungsdeckel entfernen


Ein leichter Schlag zum Lockern des Kupplungsdeckels.

Zuvor einen Lappen auf den Boden legen, um beim Entfernen des Kupplungsdeckels auslaufende Ölreste aufzufangen. Alle Schrauben kreuzweise ausdrehen. Da drei verschiedene Schrauben verbaut sind ist es ratsam, ihre Positionen zu notieren. Besser noch, sie werden kreisförmig in der Reihenfolge ihres Sitzes auf eine Unterlage abgelegt (siehe Bild).
In der Regel läßt sich der Deckel selbst durch Rütteln wegen der angepreßten Dichtung nicht sofort abnehmen. Diesem Widerstreben kann mit leichtem Schlag eines Gummi- oder Kunststoffhammers auf den Deckelrand entgegengewirkt werden. Dabei den Deckel mit der Hand abstützen, um ein Herabfallen zu verhindern.

Positionen der verschiedenen Deckelschrauben.
Optimaler Weise löst sich die Dichtung komplett vom Gehäuse und bleibt wegen ihrer einseitig rauhen Oberfläche auf dem Deckel kleben.
Vor der späteren Montage des Deckels muß eine unbeschädigte Dichtung nicht zwangsläufig in mühseliger Kleinarbeit abgekratzt werden. Es reicht in der Regel aus, eine Neue darüberzulegen und zusätzlich Dichtungsmittel zu verwenden.

3. Seegering entfernen


Seegering entfernen

Mit der Seegeringzange wird der Seegering (auch Sicherungsring, Nutenring oder Sprengring genannt) entfernt. Unbeabsichtigt dürfte er zwar nicht von der Zange abrutschen oder abspringen, trotzdem schadet es nicht etwas darauf zu achten, da er im Falle eine beachtliche Flugweite zurücklegen kann und dann erst mal wieder gefunden werden will.

4. Druckscheibe herausziehen


Druckscheibe herausziehen

In die Löcher der Druckscheibe greifen, sie läßt sich ohne Kraftaufwand herausziehen.


Druckscheibe mit der kleinen Axialscheibe des Ausrücklagers
Vorsicht beim Herausziehen, denn: Hinter der Druckscheibe ist die kleine Axialscheibe des dahinterliegenden Zylinderrollenlagers (Ausrücklager), die durch die adhäsiven Ölfilmreste an der Druckscheibe kleben bleibt. Die Axialscheibe muß beim späteren Zusammenbau lagerichtig sitzen, um das Zylinderrollenlager nicht zu beschädigen. Die etwas vorstehende Innenseite der Scheibe zeigt dabei in meinem Fall in Richtung Kupplungsdeckel.

5. Druckstange (Druckpilz) mit Axial-Zylinderrollenlager (Ausrücklager)


Druckpilz mit Ausrücklager herausziehen

Den vorstehenden Teil der Druckstange fassen und mit dem darauf sitzenden Ausrücklager herausziehen. Sie läßt sich ohne Kraftaufwand herausziehen. Das Ausrücklager auf der Druckstange belassen, um es nicht zu beschädigen. Die Zylinderrollen auf Vollständigkeit und Verschleiß kontrollieren.

6. Kupplungsmutter


Kupplungsmutter lösen: Chancenlos mit Drehmomentschlüssel

Die Kupplungs-/Zentralmutter mit der Schlüsselweite 30 (SW30) ist zur Sicherung gegen die Welle verstemmt. Diese Verstemmung belassen wie sie ist, denn das gekörnte Material gibt beim Lösen der Mutter nach.
Um beim Lösen der Kupplungsmutter ein Mitdrehen der Eingangswelle zu verhindern wird empfohlen einen Gang einzulegen und die Hinterradbremse zu betätigen.
Meine Feststellung hierzu: Blödsinn! Die Kupplungsmutter ist laut Angabe mit 150 Nm angezogen und zusätzlich gegen die Welle verstemmt. Selbst bei eingelegtem Gang und angezogener Hinterradbremse dreht sich die Eingangswelle mit der Kupplung mit, sobald mit dem Drehmomentschlüssel an der Mutter eine bestimmte Kraft überschritten wird. So löst sich die Mutter nicht!

Kupplungsmutter lösen: Erfolgreich mit Schlagschrauber
Mit einem 12 Volt-Schlagschrauber und einer 30er Nuß gibt es dagegen keine Probleme beim Lösen, hierbei muß nicht mal die Bremse betätigt werden. Den hatte ich mir extra für dieses Vorhaben zugelegt. Bei eBay gibt es einfache Geräte inkl. Zubehör und Versand ab etwa 30,- €. Es sind zwar keine besonders hochwertigen Geräte, für den Einsatzzweck aber ausreichend.
Die Kupplungsmutter nach dem Lösen von der Welle schrauben und ablegen.

7. Mutternscheibe


Mutternscheibe abnehmen

Die Scheibe hinter der Mutter abnehmen und ablegen.

8. Tellerfederhalter


Tellerfederhalter mit den kleinen Kreuzschlitz-Senkschrauben

Der Tellerfederhalter ist mit zwei kleinen Kreuzschlitz-Senkschrauben gesichert (M2,5x8mm). Diese herausdrehen und den Tellerfederhalter herausziehen. Auch das setzt keinen Kraftaufwand voraus.
Einige Quellen raten dazu, diese Schräubchen sofort nach dem Entfernen der Kupplungsmutter herauszudrehen und beim Zusammenbau durch Neue zu ersetzen, da sie nach Entfernung der Mutter unter hoher Spannung stehen würden und abreißen oder beschädigt werden könnten.

Kreuzschlitz-Senkschrauben ausdrehen
Das kann ich nicht bestätigen! Selbst 10 Minuten nach Entfernen der Mutter konnten sie leicht ausgedreht werden und waren augenscheinlich in keinster Weise beschädigt. Um den Kreuzschlitz der Schrauben nicht rund zu drehen, muß zum Ausdrehen aber unbedingt ein geeigneter Schraubendreher (Größe PZ1) verwendet werden. Wird der Kreuzschlitz beschädigt, so daß der Schraubendreher nicht mehr greifen kann, führt das zu einer unnötig größeren Aktion. Wer die Kreuzschlitz-Senkschrauben der Größe M2,5x8mm ersetzen möchte, kauft die nicht zu einem unverschämt hohen Preis beim Suzuki-Händler, sondern für ein paar Cent im Hobbyladen oder im Schrauben-Fachgeschäft.

Tellerfederhalter herausziehen
Nun bin ich zwar nicht vom Fach und nur ein Gelegenheitsschrauber, aber einer am Tellerfederhalter von hinten drückenden hohen Kraft widerspricht auch die Verwendung von nur zwei Schrauben bei der Anordnung im Winkel von 120 Grad. Außerdem hätte sich für mein Dafürhalten der Tellerfederhalter beim Lösen einer der beiden Schrauben auf der Welle verkanten müssen, was aber nicht der Fall war.
Der somit nicht nachvollziehbare Rat zum baldigen Entfernen der Schräubchen stammt wohl ursprünglich aus dem sonst sehr nützlichen und informativen Schrauberhandbuch und wird von anderen Selbstschraubern scheinbar nur zitiert, ohne das selbst überprüft zu haben. Ich unterstelle das zumindest mal und lasse mich hierzu gerne eines Besseren belehren.

9. Tellerfedern austauschen


beide Tellerfedern herausziehen und ersetzen

Die Tellerfedern sind nun zugänglich und sitzen direkt hintereinander. Herausnehmen und durch die Neuen ersetzen. Der erhabene Innenbund der Tellerfedern muß dabei nach Außen in Richtung Kupplungsdeckel zeigen.
Nachtrag vom April 2012:
Bei einem Schrauberkollegen ließ sich nach dem Zusammenbau der Kupplungshebel nicht ziehen.
Ursache waren falsch herum eingesetzte Tellerfedern. Es ist deshalb (wie oben angegeben) unbedingt darauf zu achten, daß beim Einsetzen der Tellerfedern deren nach außen gewölbte Innenseite in Richtung Kupplungsdeckel zeigt.

10. Alle Teile reinigen

Es schadet nicht, alle Teile vor dem Zusammenbau mit einem sauberen und fusselfreien Lappen zu reinigen und auf evtl. Schäden zu prüfen. Das Ausrücklager belassen wie es ist und nicht von der Druckstange ziehen, um Beschädigungen zu vermeiden. Die Zylinderrollen auf Vollständigkeit und Verschleiß kontrollieren.

11. Zusammenbau

Nach dem Einsetzen der beiden Tellerfedern:

  1. Tellerfederhalter einsetzen. Mit den beiden Schräubchen festschrauben und nur etwas mehr als Handfest festziehen. Vorsicht, damit sie nicht abreißen!
  2. Mutternscheibe einsetzen.
  3. Kupplungsmutter auf die Welle drehen und mit einer 30’er Nuß und einem Drehmoment von 150 Nm festziehen.
    Ich habe es nicht geschafft mit einem Drehmomentschlüssel die Mutter entsprechend anzuziehen. Hierfür habe ich bei eingelegtem Gang wieder den Schlagschrauber verwendet mit dem Vertrauen, daß er seine beschriebenen 160 Nm auch zur Verfügung stellt.

  4. Mutter gegen die Welle verstemmen
    Den Kranz der Kupplungsmutter mit einem Körner in eine der Vertiefungen der Welle schlagen („gegen die Welle verstemmen“).
  5. Druckstange (Druckpilz) mit dem Axial-Zylinderrollenlager (Ausrücklager) einsetzen.
  6. Druckscheibe einsetzen.
  7. Seegering mit der Seegeringzange in die Nut einsetzen. Die Nut wird von der Druckscheibe verdeckt, deshalb muß diese zurückgeschoben werden, bis die Nut sichtbar wird. Nach dem Einsetzen des Seegerings auf dessen korrekten Sitz in der Nut achten!
  8. Kupplungsdeckel: Sofern die alte Dichtung unbeschädigt ist, reicht es in der Regel aus, eine Neue darüberzulegen und/oder Dichtungsmittel zu verwenden.
    Bei Verwendung von Dichtungsmittel müssen die betreffenden Dichtflächen trocken, öl- und fettfrei sein. Hierfür habe ich Bremsenreiniger und ein fusselfreies Tuch verwendet.
    Ich habe mich dazu entschlossen, die alte, augenscheinlich unbeschädigte Dichtung abzukratzen und gegen eine Neue zu ersetzten. Zusätzlich habe ich auf Empfehlung beidseitig dauerelastische Silikon-Dichtmasse aufgebracht. Hierbei das Dichtmittel nicht allzu verschwenderisch auftragen. Ein dünner, nicht unterbrochener Auftrag reicht vollkommen aus. Ansonsten besteht die Möglichkeit, daß Dichtmasse in den Ölraum gequetscht wird, sich ablösen kann und die Teilchen dann evtl. die Ölwege verstopfen.

  9. Positionen der verschiedenen Deckelschrauben.
    Die Schrauben des Kupplungsdeckels eindrehen und schrittweise über Kreuz anziehen (Positionen der unterschiedlichen Schrauben beachten!).
  10. Motoröl (3,3 Liter) einfüllen. Das kann schrittweise geschehen, um dabei die Dichtheit des Kupplungsdeckels zu kontrollieren. Idealer Weise bietet sich zuvor gleich der Wechsel des Ölfilters an.

12. Gänge testweise durchschalten

Bei stehendem Motor konnte ich problemlos vom ersten Gang über den Leerlauf in den zweiten und dritten Gang durchschalten. Die Gänge vier und fünf habe ich erst gar nicht versucht zu schalten, da sie meist nicht einrasten, wenn der Motor aus ist.
Noch auf dem Hauptständer, habe ich im Leerlauf den Motor gestartet. Hier dreht sich das Hinterrad nicht mit, ein gutes Zeichen. Beim Durchschalten aller Gänge konnte ich auch hier keine Auffälligkeiten erkennen.
Somit war beim Schalten weder bei stehendem noch bei laufendem Motor ein merkbarer Unterschied zu den alten Tellerfedern festzustellen. Bleibt noch der Test auf der Straße.

13. Kleine Testfahrt

Nun stand einer kleinen Testfahrt über ein paar Kilometer nichts mehr im Wege, wo sich alle Gänge „wie geschmiert“ und ohne Beanstandung schalten ließen. Für einen eventuellen Hilferuf war zur Sicherheit das Handy in der Jackentasche.

14. Große Testfahrt

Bei einer Tagestour wenige Tage später durften sich die neuen Tellerfedern schließlich endgültig beweisen. Runter nach Meran führte die Fahrt bei schönstem Wetter.
Auf der Hinfahrt in die Alpen ließ ich es die erste Stunde bis hinter München gemächlich angehen. Auf der verkehrsarmen Autobahn nach Garmisch beschleunigte ich die Dicke dann einige Male bei Vollgas aus dem dritten Gang und schaltete jeweils bei Drehzahlen um die 8.000 bis 9.000 in den vierten und fünften Gang, ohne daß sich ein Kupplungsrutschen bemerkbar gemacht hätte.
Um die Mittagszeit gings dann über den Jaufenpass nach Sterzing. Den Pass hinauf zeigte sich die Kupplung beim häufigen Schalten im zweiten und dritten Gang in hohen Drehzahlen und gut am Gas hängend ebenso unbeeindruckt.

Fazit

Operation erfolgreich, Patient wohlauf. Ein Eingriff, der Rückblickend mit wenig Aufwand und vergleichsweise kleinem Geld durchgeführt werden kann.


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30 Reaktionen zu "Kupplung rutscht"

  1. Buba schreibt:

    Super Beschreibung. Die kann auch bei der Kult angewemdet werden, da sind lediglich 3 Senkschrauben verwendet.

    • Erich gehrke schreibt:

      Hallo vielen Dank für die tolle Beschreibung, will meine Kupplung auch erneuern und habe die Bandit GSF GV75A 1200 Baujahr 2000.
      Meine Frage betrifft die Kupplungsmutter, und zwar hat sie SW 30 oder 50
      Bin mir nicht sicher welche ich drin habe und möchte natürlich alles Werkzeug da haben wenn ich sie auseinandernehme.
      Habe vor die Reibscheiben und Tellerfedern zu wechsel da sie im wechsel zum 5 Gang schleifend einkuppelt.
      Über eine Antwort würde ich mich freuen

      • Reiner von on2r.eu schreibt:

        Kommentar:
        Servus Erich,
        bestimmt hast Du die Info zur Schlüsselweite überlesen! Gleich am Seitenanfang steht unter „benötigtes Werkzeug“ nämlich: „30’er Nuß für die Kupplungsmutter (Zentralmutter)
        In dem sehr empfehlenswerten und von mir mehrmals erwähnten Wartungs- und Reparaturhandbuch zur 600er und 1200er Bandit sind die Jahre 1996 bis 2004 zusammengefaßt. Somit dürfte sich in diesem Zeitraum an der Kupplung nichts geändert haben und obige Angabe auch für Deine Bandit vom Bj. 2000 zutreffend sein.
        Gruß, Reiner von on2r.eu
        • Erich Gehrke schreibt:

          Hallo Reiner, vielen Dank für die schnelle Antwort. Die Info über die Schlüsselweite habe ich schon gelesen, aber genau da habe ich ein Problem. In meinem Handbuch (Reparaturanleitung Suzuki GSF 600/1200(S) Bandit ab Baujahr1995) vom Bucheli verlag steht halt Schlüsselweite 50. Genau steht dort,1200er Kupplungskorb blockieren und Federmutter SW50 ausdrehen.
          Ab 2001 es gab auch viele (kleine) Änderungen am Motor (zahmere Nockenwellen, verstärkte Kupplungsfedern , eventuell wurde auch die Kupplungsmutter geändert. Übrigens die verstärkten Kupplungsfedern ca. 15% härter habe ich schon geordert .Ich finde ausser in meiner Anleitung keine Literatur die mir die SW anzeigt. Vielleicht kann einer im Forum der Baujahr 2000 schon offen hatte eine genauere Info geben. Eine 50er Nuss hat halt nicht jeder in seiner Werkzeugkiste. Vielen Dank für deine super Beschreibung die ist wirklich um einiges besser als in der Literatur.
          Gruss Erich

          • Reiner von on2r.eu schreibt:

            Kommentar:
            Servus Erich,
            Ich bin ein wenig investigativ tätig geworden und möchte behaupten, daß das 50er Maß in Deinem Schrauberhandbuch nicht stimmen kann, denn:

            1. Laut Detailzeichnung hat die Zentralmutter der Kupplung einer 1200er Bandit die Suzuki-Teilenummer 09159-24010. Diese Teilenummer findet sich aber nicht nur bei Deiner Bandit vom Bj. 2000, sondern bei allen Modell- und Baujahren von 1996 bis 2005. Gleiche Teilenummer heißt identisches Bauteil.
            Beispiel: http://www.bike-parts-suz.de/suzuki-recherche-bike-pieces_nn.php?compteur=1042&PartsListID=2023770

            2. Anhand der Teilenummer habe ich zumindest hier die Info über 30 mm gefunden:
            http://www.discountbikespares.co.uk/ourshop/prod_1945683-NUT-CLUTCH-HUB-GSF1200-GSXR1000-GSXR750.html

            3. Einen Rückschluß läßt auch das genormte Verhältnis von Schraubengröße und Gewinde zu.
            Konkretes Beispiel: Eine Schraube/Mutter mit 30 mm steht für ein M20-Gewinde, 50 mm für M33. Kleineres Gewinde bedeutet kleinerer Wellendurchmesser.
            Das würde dann aber heißen, daß Suzuki bei den nachfolgenden Bandit-Baujahren den Durchmesser der Kupplungs-Eingangswelle verringert hätte. Das würde die Änderung weiterer Bauteile der Kupplung nach sich ziehen.
            Über eine derart umfangreiche Änderung an der Kupplung kann ich aber nirgendwo einen Hinweis finden.

            Spätestens beim Öffnen des Kupplungsdeckels wirst Du Klarheit haben. Ich bin schon mal gespannt, was Du vorfinden wirst.

  2. Roberto Tafuro schreibt:

    Hallo erst mal ! Habe meine Kuplung gewechselt bei meine Susi Bandit 1200 Bj 1997 wie beschrieben,Rutscht immer noch durch.Habe allerdings nur die Kuplungsringe gewechselt.Was kann ich machen,reicht es schon aus wenn ich auch die Tellerfedern wechsle.Gruß Roberto !

    • Reiner von on2r.eu schreibt:

      Kommentar:
      Hallo Roberto,

      neben erlahmten Tellerfedern sind verschlissene/abgenutzte Reibringe die Ursache einer rutschenden Kupplung. Laut einschlägigen Angaben schadet es deshalb auf keinen Fall, die Reibringe (Kupplungslamellen) und auch gleich die Zwischenscheiben zu wechseln, wenn man die Kupplung offen oder sogar schon zerlegt hat.
      Rutscht die Kupplung danach immer noch durch, sollten auch die erlahmten Tellerfedern getauscht werden. Es hätte aber wohl vorerst ausgereicht, nur die Tellerfedern zu tauschen.
      Idealer Weise wechselt man beim Austausch der Reibringe und Zwischenscheiben aber auch gleich die Tellerfedern.

      Gruß, Reiner von on2r.eu

  3. Roberto Tafuro schreibt:

    Hallo mal wieder,habe meine Bandit 1200ter jetzt auch zwei neue Tellerfedern eingebaut.Rutschte immer noch vieleicht wahr die Druckscheibe und das Nadellager auch Runter.Habe einfach eine gebrauchten Tellerfeder beigepackt also drei,und ohne den besagten 1,1mm unterlegscheibe.Sie läuft einbahnfrei.

    • Krantz030 schreibt:

      Hey hey hallo,

      ich habe ebenfalls eine 1997 Bandit und das Problem bei mir stellt sich wie folgt da:

      ich habe als erste Maßnahme die Telerferdern durch 2 neue ersetzt und eine zusätzlich eingebaut. Resultat, Kupplung rutscht immer noch :/

      von welcher 1,1 mm Unterlegscheibe die du weggelassen hast sprichst du Roberto?

      An den Autor des ursprünglichen Artikels definitiv besten dank für die super Beschreibung!

  4. Horst schreibt:

    Beschreibung ist optimal, Bebilderung super, ganz klar 5*.
    Viele Grüße, Horst

  5. Marcus schreibt:

    Hallo, bin froh diese Beschreibung gefunden zu haben!!! Super Fotos!!! Hat alles bestens geklappt!!!

    Danke und

    Mfg Marcus

  6. Manni schreibt:

    Danke für die Infos.
    Jetzt kann ich meinem Fachhändler mal erklären, wie man bei einer Bandit das Kupplungsrutschen wegbekommt 😉
    …und die Anleitung ist spitze. Ich schraube zwar nicht selbst (sicher is sicher), aber mit DER Anleitung könnte ich das auch 😉

  7. Frank schreibt:

    Das ist die bisher beste Anleitung zum wechseln einer Nasskupplung.
    Das bei meiner RF900R eine 50mm Verschlussmutter verwendet wird ist der einzige Unterschied.
    Meine Frage ist , kann man eine 3. Tellerfeder einsetzen ohne das was wegelassen wird (irgendwelche Scheiben?), das die Hebelkraft größer wird ist mir klar.
    Gruß Frank
    5+ Sterne

    • Reiner von on2r.eu schreibt:

      Kommentar:
      Hallo Frank,

      danke für die Blumen!
      Wie schon erwähnt bin ich kein Fachmann, sondern lediglich ein ambitionierter Schrauber.

      Eine Tellerfeder baut nicht tief. Ich glaube deshalb nicht, daß sich beim Einbau einer dritten Tellerfeder ein Platzmangel im Kupplungskorb einstellen wird und deshalb als Ausgleich auf eine der Kupplungsscheiben verzichtet werden müßte. Sollte dem trotzdem der Fall sein, würde ich auf diese zusätzliche Tellerfeder verzichten.
      Allerdings bin ich überfragt, wie sich die Kupplung durch eine zusätzliche Tellerfeder verhalten wird oder sich evtl. sogar ein höherer Verschleiß der Kupplungsscheiben ergeben könnte.
      Daß sich die Hebelkraft vergrößern wird, ist Dir ja schon bekannt.

      Bei meinen Angaben muß ich mich aber auf obigen Schlußhinweis berufen:
      Es wird ausdrücklich jedwede Gewährleistung für Schäden oder Konsequenzen – gleich welcher Art – ausgeschlossen, die beim Nachvollziehen meiner Beschreibungen und/oder Anleitungen entstehen könnten.

      Das Resultat Deines Vorhabens würde mich interessieren. Da darfst Du mich gerne per Mail informieren oder einen zusätzlichen Kommentar bei Deinem heutigen Feedback hinterlassen.

      Gutes Gelingen und eine gute Saison, Reiner von on2r.eu

      • Matthias Lind schreibt:

        Kupplungstellerfeder zusätzlich bei rutschender Kupplung
        altes Modell (96-2000) = 21413-31E20
        neues Modell (2001 – 2005) = 09164-47001

        Dies hatte ich mir mal zum Thema Bandit Kupplung notiert… falls ich mal wechseln sollte… wurde in einem Post so angegeben…

  8. Thorsten schreibt:

    Hallo Reiner, erst mal ein riesen Lob für deine wirklich professionelle Beschreibung. Ich komme beruflich aus der Feinmechanik und habe schon in meiner Jugend sehr gerne an Motoren geschraubt. An meinen Motorrädern mache ich grundsätzlich alles selber. Mich reizt die Technik und und das Wissen wie Dinge funktionieren. Ich denke wir sind da gleich gestrickt. Mach weiter so und hilf anderen sich auf diesem Gebiet zu entwickeln und die Angst zu verlieren. lg Thorsten

  9. Christian Biewer schreibt:

    wirklich super gemacht. Sehr gut strukturiert. Mir gefallen die Tipps am Rande (12 V Schlagschrauber) und die ehrlichen Feststellungem ( schrauben aus dem Baumarkt) besonders gut.

    Vielen Dank für deine Mühe und den tollen Beitrag
    Christian

    • Reiner von on2r.eu schreibt:

      Kommentar:
      Servus Christian, danke fürs Lob!

      In Anbetracht der wirklich wenigen Feedbacks im Vergleich zu den Besucherzahlen und beantworteten Mailanfragen freuen mich solche Worte um so mehr.
      Beste Grüße, Reiner von on2r.eu

  10. Nils schreibt:

    Gute Beschreibung … die Bilder haben mir sehr geholfen.
    Mit so einer detaillierten Anleitung kann jeder zum erfolgreichen Schrauber werden 😉

    vielen vielen Dank

  11. Dieter schreibt:

    Ps. Ohne Zweifel sind Deine Anleitungen locker 5 Sterne wert!!

  12. Carmelo schreibt:

    Hallo Leute ich habe auch Bandit 1200 bj 97 Kupplung komplett getauscht aber der Hebel lässt sich echt sehr schwer drücken um die Gängelung zu schalten. Wie fest muss man diese kleine Schrauben anziehen? Ich habe sie komplett angezogen. Ist das richtig.

    • Reiner von on2r.eu schreibt:

       
      Servus Carmelo,
      die beiden kleinen Kreuzschlitz-Senkschrauben (M2,5x8mm) bei Punkt 8, „Tellerfederhalter“ justieren lediglich den Tellerfederhalter. Die gehören fest angezogen – aber nur etwas mehr als handfest, damit sie nicht abreißen!

      Bei neuen Tellerfedern erhöht sich natürlich die Hebelkraft. Manche setzen sogar zusätzlich eine dritte Tellerfeder ein, was zu einer nochmal höheren Hebelkraft führt.
      Du hast alle Kupplungsteile in der richtigen Reihenfolge und „richtig herum“ eingebaut (siehe Punkt 9, „Tellerfedern austauschen“)?

      Ob einer der zufälligen Besucher meiner Homepage eine Antwort auf Deine spezielle Frage hat, dürfte eher unwahrscheinlich sein.
      Für Fragen rund um die Bandit ist das Banditforum die optimalere Anlaufstelle. Vielleicht hat dort schon jemand das gleiche Problem geschildert und auch Antwort erhalten.

      Besten Gruß, Reiner von on2r.eu

    • Otter schreibt:

      Wie bekommt ihr die Schrauben angesetzt? Da unter den Tellerfedern ein Sicherrungsring liegt (wofür auch immer) ist der Abstand zu dem Halter der Tellerfedern so groß, das ich die kleinen Schrauben nichtmal angesetzt bekomme. Alte und neue Federn weisen da keinen Unterschied auf. Woran liegt das?

      • Reiner von on2r.eu schreibt:

        Servus Otter,
        oben bei Punkt 8. Tellerfederhalter habe ich geschrieben:
        -> … am Tellerfederhalter von hinten drückende Kraft …
        Mein Tip: Drücke doch einfach mal mit den Fingern mit etwas Kraft dagegen und schiebe die ganze Einheit bis zum Anschlag hinein! Dadurch sollten die kleinen Schräubchen das Gewinde erreichen und können festgezogen werden.

        Sollte das wider Erwarten nicht funktionieren wirst Du Dich an z.B. das deutsche Banditforum halten müssen. Dort sind die Chancen wesentlich höher auf Fragen und Problemen zur Bandit eine Antwort zu erhalten, weil on2r.eu lediglich eine rein private Homepage ist.
        Du kannst mich/uns aber gerne auf dem Laufenden halten. Am besten, Du nutzt dazu die Antwortfunktion bei Deinem Kommentar, damit andere Schrauberkollegen beim selben Problem auch gleich die Lösung finden!

        Gutes Gelingen, Reiner von on2r.eu

  13. Norbert Schreıber schreibt:

    Hallo Reiner,
    vorab super geile Anleitung, absolut spitze!

    ich selber beabsichtigte die Kupplung komplett zu erneuern.
    Bandit 1200S – GV75A – 1999 – 99.600 Km
    Gibt es eventuell eine“erweiterte“ Anleitung mit Bildern, aus
    welcher der gesamte Tausch ersichtlich ist?

    Ich selber bin auch „nur“ Hobby Schrauber, allerdings immer
    sehr penibel 🙂
    Bei Reparaturen, welche von Fachwerkstätten an meinen
    Motorrädern durchgeführt wurden, hatte ich mehrfach
    schlechte Erfahrungen gemacht.
    Vorderradbremsbeläge flatterten, weil die dünnen Bleche
    als überflüssig angesehen wurden
    Dann „summen“ diese meistens.
    Also ich selber nachgebessert.
    Egal wie, komme jetzt wieder auf meine Frage zurück ☺

    Über eine Antwort besten Dank vorab.

    Herzliche Grüße
    Norbert S.

    • Reiner von on2r.eu schreibt:

      Servus Norbert,
      detaillierte Anleitungen hatte ich damals keine gefunden.
       
      Weil ich meine 1200er schon seit 2011 nicht mehr besitze, kann ich Dich nur auf das Banditforum, bzw. auf das oben erwähnte Wartungs- und Reparaturhandbuch verweisen.
      Aus welchen Teilen und wie sich die Kupplung an Deiner 1200er zusammensetzt, kannst Du hier erkennen: http://www.ronayers.com/…/suz/…/clutch
       
      Die „dünnen Bleche“ an den Bremsbelägen sind Hitzeleitbleche. In der Werkstatt haben die bestimmt vergessen, sie einzusetzen. Wenn ein aufmerksamer Kunde das bemerkt, wird ihm halt verkauft, daß sie überflüssig wären. Der Hersteller hat sich aber bestimmt was dabei gedacht…
      Einmal hatte ich sie am Vorderrad vergessen. Das machte sich beim Bremsen dann durch ein nerviges Gequietsche kurz vorm Stillstand bemerkbar.
      Auf beiden Blechseiten trage ich immer eine dünne Schicht Kupferpaste auf. Das verhindert ein mögliches Bremsquietschen.
       
      Keine schlechte km-Leistung übrigens!
       
      Danke für die Blumen 🙂 und besten Gruß, Reiner von on2r.eu
  14. Norbert Schreıber schreibt:

    Hallo Reiner,

    herzlichen Dank für deine ausführliche Antwort

    So war es, quietschen der Vorderradbeläge beim Bremsvorgang
    vorm Stillstand ☺

    Der Link oben hilft mir weiter.
    Da kann ich mir die notwendigen Infos herausziehen.

    Die Kilometerleistung ist wirklich top und ganz wichtig,
    sie verbraucht nur minimal Öl, ca. 0,3 Liter auf 6.000 Km.
    Da ich alle 6.000 Km Öl wechsel und bei weiteren 6.000 Km
    Öl und Filter denke ich, dass dies mit ein Anteil der
    Kilometerleistung zu Ölverbrauch ist ☺ Sie bekommt auch
    kein vollsynthetisches Öl, vielleicht auch ein Grund, dass die
    Kupplung nicht rutscht und noch tadellos funktioniert.

    Den Wechsel werde ich trotzdem im Herbst durchführen.
    Somit ist die nächste Saison mit einer neuen Kupplung
    gesichert ☺
    Wenn’s klappt, gehöre ich auch zum Suzuki 100.000 Km
    Club ☺

    Herzliche Grüße und Dankeschön nochmal.

    Norbert Schreiber

  15. Peter Loehr schreibt:

    Hallo Reiner,
    super geschrieben und mit super Fotos dokumentiert
    Wie Matthias Lind schon richtig geschrieben hat
    Kupplungstellerfeder zusätzlich bei rutschender Kupplung
    altes Modell (96-2000) = 21413-31E20
    neues Modell (2001 – 2005) = 09164-47001 „sind nun stärker“

    Das neue Modell hat stärkere Druckplatten.
    Das Problem mit einer rutschenden Kupplung hatte ich auch. Auf Empfehlung des Banditforums habe ich dann die stärkeren eingesetzt und mittlerweile seit 40tkm ist Ruhe.
    dieHandzumGruß
    Peter Löhr

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